Mönchengladbach verwandelt Industriegebiet in modernes Wirtschaftszentrum mit 200 neuen Jobs
Stephen SchleichMönchengladbach verwandelt Industriegebiet in modernes Wirtschaftszentrum mit 200 neuen Jobs
Mönchengladbach plant die Umwandlung seines Industriegebiets an der Rheinstraße in ein modernes Wirtschaftszentrum. Das Projekt soll die Schaffung von Arbeitsplätzen fördern und passt in die langfristigen Pläne der Stadt für eine nachhaltige gewerbliche Entwicklung. Bürgermeister Felix Heinrichs unterstützt die Initiative, um Gewerbeflächen auszubauen und Arbeitsplätze zu sichern.
Die geplante Entwicklung umfasst ein Gelände zwischen Rheinstraße, Schwalmstraße, Hofstraße und August-Monforts-Straße, direkt neben dem bestehenden Standort von GE Vernova. Das Unternehmen benötigt mehr Platz, um zu wachsen und seinen Standort in der Stadt zu halten. Das dafür eingeleitete Bebauungsplanverfahren unter dem Namen „GE Rheinstraße“ schafft die notwendige rechtliche Grundlage für das Vorhaben.
Rund 390 bestehende Arbeitsplätze werden erhalten, und etwa 200 neue sollen entstehen. Zudem wird zusätzlicher Raum für ansiedlungsfähige Gewerbebetriebe geschaffen. Die Verlegung des NEW-Busdepots auf das Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne gibt weitere Flächen für die Entwicklung frei.
Grünflächen sind ebenfalls Teil des Konzepts. Sie sollen den Hochwasserschutz verbessern und die Anpassung des Gebiets an den Klimawandel unterstützen. Ein grüner Korridor wird von der Schwalmstraße in Richtung Hardterbroicher Markt verlaufen und sichere Wege für Fußgänger und Radfahrer bieten.
Das Projekt ist Bestandteil des „Nachhaltigen Gewerbeflächenkonzepts“ und der „Prioritätenliste für gewerbliche Entwicklung“ von Mönchengladbach. Es modernisiert das Gebiet, stärkt den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Die neue Infrastruktur und die Grünflächen werden der Stadt langfristige Vorteile bringen.
