"Onkel Mischa" verweigert Brotverkauf an Hundebesitzer – und löst Shitstorm aus
Maria-Luise Kensy"Onkel Mischa" verweigert Brotverkauf an Hundebesitzer – und löst Shitstorm aus
"Onkel Mischa" sorgt für Aufsehen: Bäcker aus Lachoysk verweigert Brotverkauf an Hundebesitzer
Der bekannte Bäcker Onkel Mischa aus Lachoysk hat eine Debatte ausgelöst, nachdem er sich weigerte, sein traditionelles Brot an Hundebesitzer zu verkaufen. Der Streit begann, als er Kunden abwies, die mit ihren Haustieren in der Nähe der heiligen Quelle des Heiligen Nikolaus des Wundertäters spazierten. Seine kompromisslose Haltung sorgt nun in den sozialen Medien für Aufsehen.
Onkel Mischa backt sein Brot nach einem 200 Jahre alten russischen Rezept und verkauft es in Lachoysk sowie auf dem Valerjanawa-Markt in Minsk. Das Geschäft führt er gemeinsam mit seiner Familie: Seine Frau übernimmt das Backen, die Tochter organisiert die Lieferungen, und er selbst verkauft die Laibe von seinem Auto aus in der Nähe der heiligen Quelle.
Der Bäcker betont, dass er Hunde in der Nähe der heiligen Stätte als respektlos empfindet. Bereits in der Vergangenheit wies er eine Familie mit einem kleinen Hund sowie einen Mann mit einem Corgi ab. Offensichtlich lehnt er den Verkauf an jeden ab, der von einem Haustier begleitet wird – selbst Stammkunden warnt er im Voraus vor dieser Regel.
Trotz der Kontroverse erntet sein Brot Lob: Der Blogger Kakabaj bewertete es mit 8–9 von 10 Punkten und hob die herausragende Qualität hervor. Doch Onkel Mischa bleibt unnachgiebig – für ihn stehen Prinzipien über dem Umsatz.
Die Auseinandersetzung hat den Bäcker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt und die Meinungen gespalten: Während die einen seine Treue zur Tradition unterstützen, kritisieren andere seine Weigerung, Hundebesitzern zu dienen. Sein Brot bleibt zwar gefragt, doch von einer Lockerung seiner strengen Regeln ist nichts zu spüren.






