11 April 2026, 00:26

Polizei Lüdenscheid warnt nach zwei Betrugsfällen mit hohen Verlusten

Ein Mann im Anzug spricht in ein Mikrofon an einem Rednerpult, wahrscheinlich zur Genehmigung eines Internetsperrbills.

Polizei Lüdenscheid warnt nach zwei Betrugsfällen mit hohen Verlusten

Polizei in Lüdenscheid warnt erneut vor Online-Betrug nach zwei Vorfällen mit hohen finanziellen Verlusten

Nach zwei getrennten Betrugsfällen, bei denen Anwohner um ihr Geld gebracht wurden, hat die Polizei in Lüdenscheid neue Warnungen vor Internetkriminalität herausgegeben. In einem Fall verlor ein Mann Geld beim Kauf eines gebrauchten MiniDisc-Rekorders, ein anderer wurde nach dem Teilen privater Fotos online erpresst. Die Behörden raten dringend zu erhöhter Vorsicht im Umgang mit Fremden im Netz.

Ein 59-jähriger Mann aus Lüdenscheid erstattete Anzeige, nachdem er auf einem Online-Marktplatz betrogen worden war. Er hatte sich auf den Kauf eines gebrauchten MiniDisc-Rekorders geeinigt und den Betrag über PayPal überwiesen. Kurze Zeit später stellte er fest, dass das Verkäuferkonto gesperrt worden war und das Geld an einen unbekannten Dritten weitergeleitet worden war.

In einem weiteren Fall wurde ein weiterer Einwohner Opfer von sogenannter "Sextortion". Das Opfer hatte intime Fotos mit einer Person online geteilt, die daraufhin Geld forderte, um eine Veröffentlichung zu verhindern. Nach einer ersten Zahlung stellte der Erpresser weitere Forderungen, woraufhin sich das Opfer an die Polizei wandte.

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Die Beamten raten nun davon ab, beim Kauf von Waren die PayPal-Option "Freunde und Familie" zu nutzen. Stattdessen empfehlen sie, Verkäufer persönlich zu treffen oder sichere Zahlungsmethoden der Plattform zu verwenden. Zudem warnen sie davor, persönliche Bilder zu versenden, Freundschaftsanfragen von unbekannten Personen anzunehmen oder intime Videoanrufe mit Fremden zu führen.

Beide Fälle zeigen die Risiken von Online-Transaktionen und Kontakten zu unbekannten Personen. Die Polizei wiederholt ihre Hinweise: Verkäufer sollten überprüft, sichere Zahlungswege genutzt und das Teilen sensibler Inhalte vermieden werden. Bürger werden aufgefordert, verdächtige Aktivitäten umgehend zu melden.

Quelle