Polizei NRW setzt auf Aufklärung statt Strafen bei Verkehrssicherheit für Kinder
Stephen SchleichPolizei NRW setzt auf Aufklärung statt Strafen bei Verkehrssicherheit für Kinder
Polizei in Nordrhein-Westfalen führt Mitte Juni 2025 Verkehrssicherheitsaktionen durch
Im Juni 2025 setzte die Polizei in Nordrhein-Westfalen gezielte Maßnahmen zur Verkehrssicherheit um – mit Fokus auf Aufklärung statt auf Strafen. Im Mittelpunkt stand die Sensibilisierung von Eltern und Betreuungspersonen. Beamte arbeiteten dabei eng mit Kindern zusammen, um sichereres Verhalten im Straßenverkehr zu fördern.
Am 16. Juni 2025 kontrollierten Verkehrssicherheitsbeamte zwischen 7:30 und 9:30 Uhr etwa 25 Fahrzeuge vor der Kita Blauer Planet. Dabei stellten sie fest, dass viele Kinder unzureichend gesichert waren oder in falsch eingestellten Kindersitzen saßen.
Zwei Tage später, am 18. Juni, führte die Polizei in Gevelsberg gezielte Überprüfungen von Rückhaltesystemen für Kinder durch. Zudem beteiligten sich Beamte an einer Geschwindigkeitskontrolle gemeinsam mit Kindern der Kita Bullerbü im Ennepe-Ruhr-Kreis. Sechzehn Kinder nahmen teil und überprüften in zwei Gruppen fast 30 Fahrzeuge.
Im Rahmen der Aktion gab es eine Auffrischung zum sicheren Überqueren von Bordsteinen sowie Gespräche über Sichtbarkeit im Verkehr. Die Kinder verteilten Lächeln-Symbole an Autofahrer – je nach Einhaltung der 30-km/h-Beschränkung. Unterstützt wurden sie dabei von Beamten der Unfallprävention.
Ziel der Maßnahmen war es, Eltern und Betreuungspersonen für die Sicherheit von Kindern im Auto zu sensibilisieren. Die Polizei betonte die Bedeutung korrekter Rückhaltesysteme und vorsichtiger Fahrweise in der Nähe von Schulen und Kitas. Während der Aktion wurden keine Bußgelder verhängt.
