29 April 2026, 16:36

Solingen ehrt Max Leven mit neuem Erinnerungszentrum in feierlicher Eröffnung

Große hölzerne Tür vor einem Steinbau mit einem Glasfenster oben und einer Inschrift an der Wand, wahrscheinlich ein Holocaust-Mahnmal.

Solingen ehrt Max Leven mit neuem Erinnerungszentrum in feierlicher Eröffnung

Ein neues Zentrum zu Ehren von Max Leven in Solingen eröffnet

Das Max-Leven-Zentrum wurde am Dienstag, dem 1. November 2022, in einer feierlichen Zeremonie mit Vertretern aus Kommunal- und Landespolitik offiziell eingeweiht. Der Ort soll künftig der Erinnerung, Bildung und öffentlichen Auseinandersetzung dienen.

Das Zentrum befindet sich im ehemaligen Gebäude der Solinger Stadtsparkasse in der Max-Leven-Allee. Die Dauerausstellung widmet sich dem Leben von Max Leven, seiner Familie sowie weiteren prägenden Persönlichkeiten wie Änne Wagner. Leven, 1882 in Diedenhofen (Thionville) geboren, zog 1916 nach Solingen, wo sein Schicksal eng mit der Stadt verbunden blieb.

An der Eröffnung nahmen neben Bürgermeister Tim Kurzbach auch Vertreter aus Landes- und Bundespolitik sowie Angehörige der Familie Leven teil. Die Nachfahren Victoria de los Angeles Leven, Federico Leven und Maira Vazquez Leven trugen sich anlässlich der Feier in das Goldene Buch der Stadt ein. Unterstützung erhielt das Projekt unter anderem von der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.

Das Max-Leven-Zentrum setzt sich dafür ein, den Stimmen Gehör zu verschaffen, die durch Verfolgung und Gewalt zum Schweigen gebracht wurden. Ab Sonntag, dem 2. November 2022, ist es von 11:00 bis 17:00 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich.

Als Ort der Reflexion und des Lernens lädt das Zentrum Besucher ein, sich mit Levens Biografie und dem historischen Kontext auseinanderzusetzen. Mit der Eröffnung unterstreicht Solingen sein Engagement für die Bewahrung des Gedenkens und die Förderung des Dialogs.

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