Zoll entdeckt 19.000 Euro Luxus-Schmuggel am Flughafen Münster Osnabrück
Stephen SchleichZoll entdeckt 19.000 Euro Luxus-Schmuggel am Flughafen Münster Osnabrück
Zollbeamte am Flughafen Münster Osnabrück haben undeclarierte Luxusgüter im Wert von mindestens 19.000 Euro aufgedeckt. Ein 67-jähriger Mann wurde kontrolliert, nachdem er versucht hatte, Gold- und Diamantschmuck, eine Brille sowie eine Armbanduhr unerlaubt ins Land zu bringen. Die Gegenstände hatte er während einer kürzlichen Reise in der Türkei erworben.
Der Mann war mit einer Bekannten gereist, einer Frau, die einen Zettel mit den gekauften Artikeln und deren Preisen bei sich trug. Zudem zeigte sie Fotos von ihm, wie er den Schmuck im Ausland anprobierte. Die Beamten entdeckten unter seinen Haaren versteckte Diamant-Ohrringe aus Gold sowie weitere Stücke in seinem Gepäck.
Er trug eine Goldkette und ein Armband, bestritt jedoch zunächst, diese erworben zu haben. Kreditkartenabrechnungen in seinem Besitz bestätigten jedoch, dass der Schmuck in der Türkei gekauft worden war. Die Frau, die ebenfalls Goldschmuck besaß, konnte nachweisen, dass ihre Stücke bereits seit Langem in ihrem Besitz waren und nicht Teil des jüngsten Einkaufs.
Die Zollbehörden beschlagnahmten die nicht deklarierten Waren und leiteten ein Steuerhinterziehungsverfahren gegen den Mann ein. Ihm drohen nun Einfuhrabgaben von über 4.000 Euro sowie eine mögliche Strafe wegen des versuchten Schmuggels. Die beschlagnahmten Gegenstände verbleiben vorerst in der Verwahrung des Zolls, während die Ermittlungen andauern. Der Mann muss die ausstehenden Abgaben begleichen und könnte mit weiteren Sanktionen rechnen. Der Fall unterstreicht die Risiken, hochwertige Einkäufe bei Grenzkontrollen nicht anzugeben.






