30 April 2026, 08:27

34 Glaubensgemeinschaften treffen sich im Friedensaal für Dialoge des Friedens

Menschen beten in einem Saal mit Text in der linken unteren Ecke.

34 Glaubensgemeinschaften treffen sich im Friedensaal für Dialoge des Friedens

Vertreterinnen und Vertreter von 34 Glaubensgemeinschaften trafen sich am 27. Oktober im historischen Friedensaal von Münster. Die Begegnung war Teil der langjährigen Reihe "Dialoge für den Frieden", die religiöse Führer aus Münster und Osnabrück zusammenbringt. Beide Städte richten diese jährliche Veranstaltung seit 2015 abwechselnd in ihren Rathäusern aus.

Der Abend begann mit einer Kerzenlichtzeremonie, bei der Teilnehmer aus verschiedenen Religionsgemeinschaften Kerzen als Symbol für den Frieden entzündeten. Diese Tradition begleitet die Veranstaltung seit ihrer ersten Auflage vor 18 Jahren. Oberbürgermeister Markus Lewe aus Münster und Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter nahmen gemeinsam mit rund 50 Gästen teil.

Während des Empfangs betonte Lewe die Bedeutung von offenem Dialog und aktivem Zuhören in demokratischen Gesellschaften. Zudem präsentierte Thomas Nufer künstlerische Projekte wie das "West-Östliche Divan"-Orchester, die den interreligiösen und interkulturellen Austausch fördern sollen.

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Die Veranstaltungsreihe "Dialoge für den Frieden" wird vom Friedens- und Wissenschaftsbüro von Münster Marketing organisiert. Entwickelt wurde sie in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe 1648 des Bündnisses für Wissenschaft, deren Sprecher Professor Alfons Kenkmann ist. Weitere Informationen zum Programm, inklusive Themen und Termine, finden sich unter www.stadt-unser.de/frieden/dialoge.

Das jährliche Treffen knüpft an eine Tradition der Zusammenarbeit zwischen Münster und Osnabrück an – zwei Städte mit tiefen historischen Bezügen zum Frieden. Durch die Begegnung verschiedener Glaubensrichtungen soll das Verständnis und die Zusammenarbeit in städtischen Gemeinschaften gestärkt werden. Die nächste Veranstaltung findet im Rahmen der Rotation im Osnabrücker Rathaus statt.

Quelle