Business Forum 2026: Wie KMU in NRW Fördergelder und Kredite optimal nutzen

Felicia Beyer
Felicia Beyer
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Ein blaues Plakat zeigt eine Säulendiagramm der wirtschaftlichen Entwicklung der USA im 21. Jahrhundert, wobei jede Säule die Wachstumsrate eines Jahres darstellt und begleitender Text weitere Informationen bereitstellt.Felicia Beyer

Business Forum 2026: Wie KMU in NRW Fördergelder und Kredite optimal nutzen

Rund 70 Führungskräfte aus der Wirtschaft trafen sich in Greven zum Business Forum 2026, veranstaltet von der WESt und der NRW.BANK. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Fördermöglichkeiten unter dem Motto "Chancen nutzen, Zukunft gestalten". Die Teilnehmer informierten sich über Wege, um Zuschüsse, Kredite und Unterstützungsprogramme für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu erschließen.

Das Forum hatte zum Ziel, die vielfältigen Förderoptionen zu erläutern und lokale Wirtschaftsnetzwerke zu stärken. Experten stellten neue Programme vor, darunter den kürzlich eingeführten Transformationskredit. Seit 2020 hat Nordrhein-Westfalen seine finanzielle Unterstützung für KMU ausgeweitet – als Reaktion auf Herausforderungen wie die COVID-19-Pandemie, den Ukraine-Krieg und die Energiekrisen.

Zu den aktuellen Angeboten zählen unter anderem die KfW-Überbrückungskredite der NRW.BANK (Gesamtvolumen: 15 Milliarden Euro), ERP-Kredite mit 0 % Zinsen für Beträge bis zu 500.000 Euro sowie der NRW-Zuschuss Digitalisierung – ein 50-Millionen-Fonds, der Digitalisierungszuschüsse von bis zu 50.000 Euro pro Unternehmen bereitstellt. Ergänzt wird das Portfolio durch den Investitionszuschuss KMU, der bis zu 40 % der Kosten für Energieeffizienzmaßnahmen übernimmt, und den EU-Fonds für einen gerechten Übergang (200 Millionen Euro für Kohleregionen seit 2022). Auch bundesweite Maßnahmen wie der 200-Milliarden-Euro-Energiekostendämpfungsfonds wurden regional angepasst.

Prof. Dr. Manuel Rupprecht hielt den Hauptvortrag zum Thema "Der globale wirtschaftliche Wandel und der deutsche Mittelstand" und analysierte, wie sich kleine und mittlere Betriebe an veränderte Rahmenbedingungen anpassen können. Gabriela Pantring, Vorstandsvorsitzende der NRW.BANK, betonte die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit des Kreises Steinfurt und rief zu Investitionen in Innovation und Digitalisierung auf. Landrat Dr. Martin Sommer verknüpfte in seinem Beitrag globale Trends mit regionaler Wettbewerbsfähigkeit und Wachstumspotenzialen.

Die Veranstaltung zeigte das wachsende Angebot an Finanzinstrumenten für KMU in Nordrhein-Westfalen auf. Die Teilnehmer erhielten konkrete Handlungsempfehlungen, um Mittel für Digitalisierung, Energieeffizienz und strukturellen Wandel zu beantragen. Die Organisatoren kündigten an, auch künftig solche Plattformen anzubieten, um Unternehmen in einem sich wandelnden wirtschaftlichen Umfeld zu unterstützen.

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