Bewegende Lesung über Reyhaneh Jabbaris Schicksal in der Dürener Stadtbibliothek
Bewegende Lesung über Reyhaneh Jabbaris Schicksal in der Dürener Stadtbibliothek
Öffentliche Lesung von Wie man zum Schmetterling wird am 2. März 2026 in der Dürener Stadtbibliothek
Am 2. März 2026 findet in der Dürener Stadtbibliothek eine öffentliche Lesung des Buches Wie man zum Schmetterling wird statt. Die von Amnesty International und der Initiative gegen die Todesstrafe organisierte Veranstaltung setzt sich mit dem Schicksal von Frauen im Iran auseinander. Die Türen öffnen um 18:30 Uhr, die Lesung beginnt um 19:00 Uhr. Der Eintritt ist für alle Besucherinnen und Besucher frei.
Das Buch erzählt die wahre Geschichte von Reyhaneh Jabbari, einer 19-jährigen iranischen Frau, die 2014 hingerichtet wurde, weil sie sich gegen ihren Vergewaltiger zur Wehr gesetzt hatte. Ihre Mutter, Shole Pakravan, floh 2017 nach Berlin und verfasste später das Buch, um die systematische Ungerechtigkeit im Iran anzuprangern. Trotz Drohungen und Verfolgung setzt sich Pakravan bis heute unermüdlich für Frauenrechte und die Abschaffung der Todesstrafe ein.
Bei der Lesung wird Edgitha Stork, eine Lehrerin, die Worte Reyhanehs vortragen, während Gabi Uhl, eine ehemalige Lehrerin und Rednerin, die Perspektive von Shole Pakravan einbringen wird. Ihre Darstellung soll Reyhanehs Mut ehren und den anhaltenden Kampf ihrer Mutter verstärken.
Seit 2010 wurden im Iran mindestens 29 Frauen wegen Notwehr gegen schwere Gewaltverbrechen – darunter Vergewaltigung oder häusliche Gewalt – hingerichtet. Fälle wie die Hinrichtung von Zahra Karami 2024 oder die Verurteilung von Mahvash Sabet bleiben oft unbeachtet, doch Menschenrechtsorganisationen schätzen, dass es bis 2026 zu 10 bis 15 weiteren solchen Hinrichtungen kommen könnte. Die Veranstaltung will diese Ungerechtigkeiten ins öffentliche Bewusstsein rücken und globale Bemühungen für einen Wandel unterstützen.
Die Lesung bringt Reyhaneh Jabbaris Geschichte einem breiteren Publikum näher und verdeutlicht die Gefahren, denen sich Frauen im Iran aussetzen, wenn sie sich gegen Gewalt wehren. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen, dass die Veranstaltung das öffentliche Bewusstsein schärft und zu mehr Engagement gegen die Todesstrafe anregt. Der freie Eintritt soll sicherstellen, dass möglichst viele Menschen an diesem Aufruf zur Gerechtigkeit teilhaben können.
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