Traditionsbetrieb FRIEBA meldet Insolvenz an – doch die Produktion läuft weiter

Felicia Beyer
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Ein altes Schwarz-Weiß-Foto einer Fabrik mit Menschen, die an einer Maschine arbeiten, umgeben von Metallstangen und -pfählen, mit dem Text "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik Deutschlands" unten.Felicia Beyer

Traditionsbetrieb FRIEBA meldet Insolvenz an – doch die Produktion läuft weiter

FRIEBA, traditioneller Textilhersteller aus Wuppertal, meldet Insolvenz an – Produktion läuft weiter

Der langjährige Textilproduzent FRIEBA mit Sitz in Wuppertal hat Insolvenz angemeldet, führt die Produktion jedoch fort. Das 1923 gegründete Unternehmen bleibt mit einer stabilen Belegschaft und laufenden Kundenaufträgen operativ tätig. Noch vor Karfreitag soll ein neuer Investor die Übernahme vollziehen.

Durch die Insolvenzanmeldung wurde der Betrieb nicht gestoppt: Die Mitarbeiter bleiben motiviert, und die Fertigung in der 2.800 Quadratmeter großen Produktionsstätte läuft weiter. Das Werk spezialisiert sich auf Bänder, Schnüre, Fransen und Geflechte aus verschiedenen Materialien.

Die aktuellen Löhne werden über Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit abgesichert. Das Unternehmen strebt an, ab dem zweiten Quartal dieses Jahres wieder eigenständig die Gehälter zu zahlen.

Die Gespräche mit potenziellen Investoren verlaufen vielversprechend. Verhandelt wird bereits konkret – das Ziel ist, unmittelbar nach Ostern 2026 eine Einigung zu erzielen. Die Übernahme würde die Zukunft des fast hundertjährigen Betriebs sichern.

Trotz des laufenden Insolvenzverfahrens arbeitet FRIEBA weiter. Ein erfolgreicher Investorendeal könnte die Finanzlage des Unternehmens stabilisieren und die eigenständige Lohnzahlung wiederherstellen. Das Ergebnis wird die nächsten Schritte für den Wuppertaler Textilhersteller bestimmen.

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