Von Amerikaner zu Grönländer: Wie eine Bäckerei mit Humor die Politik provoziert
Lüneburger Bäckerei-Idee: "Grönländer" statt "Amerikaner" - Von Amerikaner zu Grönländer: Wie eine Bäckerei mit Humor die Politik provoziert
Eine kleine deutsche Bäckerei hat mit der Umbenennung eines beliebten Gebäckstücks von Amerikaner in Grönländer für Aufsehen gesorgt. Die als humorvolle Spitze gegen die US-Politik gedachte Aktion löste scharfe Kritik aus Dänemark aus. Die Verkäufe sind seitdem jedoch gestiegen.
Die De Heidbäcker GmbH mit Sitz in Lüneburg taufte ihre runden, zuckerglasierten Teilchen Anfang 2026 um. Den Anstoß gab das wiederholte Interesse des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump am Kauf Grönlands. Geschäftsführer Jannik Harms bezeichnete den Schritt als spielerische Aussage und rief dazu auf, "das Ganze mit Humor zu nehmen". Vor der Bäckerei prangt nun ein Schild mit der Aufschrift Make cake not war.
Die traditionell als Amerikaner bekannten Süßspeisen haben unklare Ursprünge – manche führen den Namen auf ein Treibmittel zurück, andere auf die Form eines Soldatenhelms. In diesem Jahr hielt die Bäckerei den alten Namen für nicht mehr zeitgemäß. Kunden, die einen Amerikaner bestellen, erhalten zwar nach wie vor dasselbe Gebäck, auf der Rechnung steht jedoch nun Grönländer.
Die Umbenennung zog in Dänemark schnell empörte Reaktionen nach sich. Am 10. Februar 2026 verurteilte Außenminister Lars Løkke Rasmussen die Änderung als respektlos gegenüber der grönländischen Inuit-Kultur. Dänische Medien und die Öffentlichkeit riefen zum Boykott auf und warfen der Bäckerei kulturelle Aneignung vor. Trotz des Protests sieht De Heidbäcker die öffentliche Aufmerksamkeit als vorteilhaft für das Handwerk und plant, den neuen Namen so lange beizubehalten, wie das US-Interesse an Grönland anhält.
Die Teilchen bleiben noch einige Wochen im Sortiment, bevor sie bis zum Herbst verschwinden. Bei ihrer Rückkehr wird das Etikett Grönländer vorerst bleiben – zumindest fürs Erste.
Seit der Umbenennung sind die Verkäufe der Bäckerei gestiegen, doch die dänische Empörung ebbt nicht ab. Der Name Grönländer bleibt vorerst bestehen, verknüpft mit einer anhaltenden politischen Debatte. Ob die Änderung dauerhaft wird, hängt davon ab, wie lange Grönland ein Thema in der US-Diskussion bleibt.
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